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Die Kulturbranche ist wie keine andere von den Corona-Regelungen betroffen. Opern, Theatervorstellungen und Festivals – sie alle sind aufgrund der steigenden Corona-Infektionen erneut nicht möglich. Viele Kunstschaffende stehen jetzt vor dem Aus.

Das war Grund genug, mich mit Petra Olschowski, der Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, zu treffen. Gemeinsam mit ihr habe ich eine Kultur-Tour gestartet, in der wir Kunst- und Kulturschaffende besuchen und ihre Sorgen und Nöte anhören möchten, um unsere Arbeit in Land und Bund noch besser erledigen zu können.

Im ersten Teil der KulTour besuchten wir das Figurentheater Tredeschin in Stuttgart-Ost, das über die Sommerzeit mit kreativen Konzepten einige Einbußen wieder gut machen konnte. Sie grübeln schon an neuen Konzepten, wie sie das Weihnachtsgefühl auch trotz der Pandemie-Sorgen an Kinder übermitteln können. Dass die Theater-Betreiber*innen weiterhin mit Kreativität glänzen freut mich ganz persönlich, das Theater gefällt nämlich auch meiner Tochter besonders gut!

Den zweiten Stopp machten wir bei den erst kürzlich wiedereröffneten Räumlichkeiten des Kunstverein Wagenhallen. Wir machten einen Rundgang bei Künstler*innen – von einem Künstler, der Biologie und Architektur verknüpfte, bis hin zu einer Künstlerin, die gerade an einer Ausstellung zu biologischen Prozessen von Pflanzen arbeitete. Ein super spannendes und vielfältiges Team befindet sich in den Wagenhallen!

Klar wurde: Petra Olschowski hat im Land einige hilfreiche Programme gestartet – auf der Bundesebene fehlen diese komplett oder sind nur schwer umsetzbar aufgrund zu hoher bürokratischer Hürden. Dafür hat sich meine Fraktion mit Erhard Grundl als kulturpolitischen Sprecher schon vor Monaten eingesetzt und Schnellhilfen für die Rettung der Veranstaltungswirtschaft gefordert.

Jetzt, im zweiten Teil-„Lockdown“ müssen wir entschlossener und schneller handeln, um Kulturbetriebe und Kunstschaffende vor dem Aus zu bewahren!