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Die Menschen in Deutschland vertrauen mehrheitlich der Wissenschaft. Seit der Corona-Pandemie hat das Vertrauen sogar zugenommen. Das ist eine gute Grundlage für eine Politik auf der Basis von Fakten statt Fakes. Viele Menschen wissen um den Wert unabhängiger und glaubwürdiger Kommunikation durch die Wissenschaft. Sie wünschen sich ein noch stärkeres Engagement der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Dies ist ein Auftrag an alle Forschenden, aber auch an die Politik.

Doch anstatt die Wissenschaftskommunikation mutig und umfassend zu stärken, lässt Ministerin Karliczek jeglichen Gestaltungswillen vermissen. Als Grüne wollen wir Wissenschaftskommunikation mit zusätzlichen 20 Millionen stärken. Wir brauchen ein eigenes Forschungsprogramm und starke Orte der Wissenschaftskommunikation im ganzen Land, die in die Gesellschaft hinein wirken. Dazu wollen wir auch den Aufbau einer unabhängigen Fördereinrichtung für wissenschaftskommunikative und wissenschaftsjournalistische Innovationsprojekte prüfen.

Dazu haben wir Grüne im Deutschen Bundestag einen Antrag mit dem Titel “Wissenschaft im Dialog mit Gesellschaft – Wissenschaftskommunikation und Wissenschaftsjournalismus umfassend stärken” gestellt.

Alle Infos zum Wissenschaftsbarometer 2020 finden sich hier.